Tasten und Fühlen: Die Zukunft des Einzelhandels

January 8, 2018

Tasten und Fühlen: Die Zukunft des Einzelhandels
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Da Käufer zunehmend integrierte Online- und Offline-Einkaufskanäle erwarten, wächst auch der Bedarf an digitalen Kontaktzonen im Laden. Immer mehr Einzelhändler suchen aus diesem Grund nach Möglichkeiten, die Integration und Verwaltung von „Digital Signage“ oder interaktiver Multimedia-Präsentation auf möglichst einfache Weise im Laden umzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt für den traditionellen Einzelhandel zu mehr Umsatz, denn der Einzelhändler hat dem Online-Handel gegenüber einen wichtigen Vorteil: In ihren Geschäften kann der Kunde die Ware in natura sehen, berühren und anprobieren oder schmecken, bevor er oder sie den Einkauf tätigt.

Die Marktforschung zeigt, dass der klassische Einzelhandel für die meisten Konsumenten der bevorzugte Einkaufsort bleibt. Erhebungen durch IBM (NYSE:  IBM) und National Retail Federation (US-amerikanischer Einzelhandelsverband) verdeutlichen, dass auch die digital äußerst versierte Generation Z lieber in traditionellen Geschäften und Boutiquen einkauft. Der Bericht konstatierte zudem, dass der weltweite Bevölkerungsanteil der Generation Z bis 2020 2,6 Milliarden erreichen wird. Folglich müssen Einzelhändler eine interaktive Umgebung für ihr Warenangebot schaffen, um diese solvente internetaffine Generation anzusprechen, die durch Mobilgeräte permanent online ist. Diese Generation erwartet ein personalisiertes und einbindendes Shopping-Erlebnis - ob online oder im Shop.

„Die Fortschritte in der Touchscreen-Technologie bietet sich hier als eine kosteneffektive Lösung an,“ erklärte hierzu Maarten Bais, Vizepräsident und General Manager EMEA (Europa/Naher Osten), Elo Touch Solutions.. „Als Experten für Touchtechnologien haben wir aus Forschung und Erfahrung gelernt, welch grundlegender menschlicher Instinkt der Tastsinn ist. Das gilt auch für das „In-Shop“-Erlebnis. Konsumenten wollen die Produkte berühren, fühlen und probieren. Durch Ausnutzen dieser grundlegenden menschlichen Bedürfnisse, die online nicht befriedigt werden, kann der Einzelhandel die Kunden auf der gesamten „Einkaufsreise“ begleiten.“

Ein „In-Shop“-Touchscreen kann hier alle Vorteile von Online-Shopping mit dem realen In-Shop-Erlebnis verknüpfen. Durch eine Integration von digitalen Komponenten - selbst in begrenztem Ausmaß - können wir ein Einkaufserlebnis bieten, dass dem Kunden die Vorteile beider Welten gewährt. Ein direkter Zugriff auf die eigene Webseite im Geschäft schafft eine mehrkanalige Präsenz, mit der Einzelhändler ihre bestehenden Marketing-Investitionen besser nutzen können - ohne große Veränderungen am Inhalt.

Für viele Einzelhändler ist eCommerce im Shop die Strategie, um den Kundenservice zu verbessern, Transaktionen zu vereinfachen und ein integriertes, technologiebasiertes Einkaufserlebnis zu kreieren. Eine Zahlungsoption am Kaufpunkt statt einer langen Schlange an der Kasse kann für den webaffinen Käufer bereits den Unterschied ausmachen. Kunden können den Einkauf direkt in der Ankleidekabine oder über einen interaktiven Terminal abschließen, während sie das Produkt in der Hand halten oder frisch im Gedächtnis haben. Händler können dabei zusätzliche Optionen nutzen, um Treuepunkte zu vergeben oder Einkaufsverhalten und Artikel-Suchhistorie zu ermitteln. Das heißt jedoch nicht, dass man auf Verkaufspersonal verzichten kann. Diese Technologien werten nämlich seine Rolle auf: Es kann hinter der Theke hervorkommen, um den Kunden zu beraten, den Lagerbestand zu prüfen und den Kundenservice zu verbessern.

Es ist jedoch nicht nur der Instinkt, mit dem Touchscreens das „In-Shop“-Einkaufserlebnis aufwerten. Durch das Auswerten und Analysieren von Daten, kann heute der ROI, also die Rendite aus Investitionen in interaktive Verkaufslösungen leicht gemessen werden. Beispiele für solche Technologien sind Datenerfassung durch intelligente Kameras und Touchscreens, Lotsen zum Produkt mittels Peer-to-Peer Bluetooth (Beacon-Technologie), RFID (Nahfeldkommunikation), Bewegungssensoren, Touchpunkt-Analyse und Geo-Fencing (auf bestimmte Flächen begrenzte Aktionen usw.). Auch die visuelle Reaktion von Konsumenten auf Aussehen, Anfühlen von Produkten oder beim Auswählen lässt sich erfassen und auswerten. Die Beacon-Lotsentechnologie für Mobilgeräte wird heute bereits für ortsgebundenes Marketing verwendet. In Kombination mit modernen Analysemethoden, intelligenten Geräten und der „Internet-der-Dinge“-Technologien können Einzelhändler besseren Einblick in das Kaufverhalten gewinnen und das Einkaufserlebnis entsprechend personalisieren.

Das Einkauferlebnis im realen Geschäft entwickelt sich rapide und zwar zum Besseren. Das Shopping-Erlebnis im Geschäft der Zukunft wird interaktiver (durch modernste Touchtechnologie), personalisierter (durch intelligente Datenerfassung und -analyse) und mobiler (durch kommerzielle Mobilfunk-POS-Systeme und Verfügbarkeit von Mobilfunk-Apps). Das Leitmotiv: gut für den Shopper - gut für den Händler.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.elotouch.de.