Marken setzen mit Begeisterung auf Retail Media Networks (RMN), um ihre Zielgruppen zu erreichen. E-Commerce-Marken und Einzelhändler verzeichnen jeden Monat astronomische Besucherzahlen. Laut SEMRush verzeichnet die E-Commerce-Seite von Amazon monatlich 2,01 Milliarden Besuche, während Walmart etwa 400 bis 500 Millionen Besucher pro Monat zählt. Diese Zugriffe sind eine hervorragende Nachricht für diese Unternehmen und deren Drittanbieter. Es stellt jedoch auch eine Chance für Werbepartner dar, über ein Retail Media Network eine kaufbereite Zielgruppe anzusprechen. Diese Möglichkeiten beschränken sich nicht nur auf Online-Werbung; RMN weiten sich zunehmend auf physische Geschäfte aus.
Laut Gartner ist ein Retail Media Network ein Paket aus Suchfunktionen auf Einzelhandels-Websites, Display-Werbung, Apps, In-Store-Assets und anderen digitalen Werbemöglichkeiten (z. B. Ad Impressions), die an Marken und Werbetreibende verkauft werden. Einzelhändler nutzen diese Mediennetzwerke, um ihre Unified-Retail-Commerce-Strategie umzusetzen und neue Einnahmequellen zu erschließen. Werbetreibende zielen darauf ab, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und das Verhalten der Käufer am oder nahe dem Point of Purchase (Einkaufsort) zu beeinflussen.
Werbetreibende haben RMN bewertet und drei überzeugende Gründe für deren Nutzung gefunden:
Zusätzlich zu einem Wettbewerbsvorteil für Werbetreibende bieten Retail Media Networks auch Vorteile für die Einzelhändler, die sie bereitstellen. Am offensichtlichsten ist, dass sie den Einzelhändlern helfen, eine neue Einnahmequelle durch Werbung zu erschließen, welche die Kosten für die Infrastruktur des Netzwerks und die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) mehr als ausgleicht.
Retail Media Networks können Marken jedoch auch dabei helfen, ihre Daten zur Umsatzsteigerung zu nutzen. Da das Netzwerk in das Managementsystem des Einzelhändlers integriert ist, kann dieser Closed-Loop-Messungen durchführen. Dabei werden Werbeeinblendungen mit tatsächlichen Verkäufen verknüpft, was verdeutlicht, wie wertvoll Werbung in diesem Netzwerk sein kann.
Die Erkenntnisse aus dem Retail Media Network können Einzelhändlern zudem dabei helfen, die Shopping Journey zu optimieren. Einzelhändler können ein besseres Verständnis für das Verhalten ihrer Kunden gewinnen, indem sie sowohl digitale als auch physische Aktivitäten berücksichtigen. Diese Intelligenz kann den Einzelhändlern helfen, das Einkaufserlebnis zu verbessern und sogar die Waren der Werbetreibenden strategischer zu platzieren, um die Konversionen zu steigern. Dies kommt sowohl den Werbetreibenden als auch dem eigenen Geschäft zugute.
In-Store-RMN-Lösungen sind besonders in hochfrequentierten Bereichen vorteilhaft, insbesondere dort, wo Konsumgüter (CPG) präsentiert werden. Retail-Media-Werbung ist auch effektiv, wenn sie ergänzende Produkte zu den im Regal befindlichen Waren anzeigt. Zu den besten Standorten gehören:
Quad, ein Marketingdienstleister, stellt fest, dass CPG-Vermarkter begeistert sind, „dort zu fischen, wo die Fische beißen".
Einzelhändler benötigen die richtige Hardware, Software und Infrastruktur, um ein effektives System zu schaffen. Die wesentlichen Komponenten sind:
Gartner berichtet, dass im Jahr 2025 30,6 % des gesamten Marketingbudgets aller Branchen in Paid Media flossen. Die starke Zunahme von Mediennetzwerken zwingt CMOs dazu, fragmentiertere Medieneinkaufsprozesse zu verwalten.
Eine Partnerschaft mit Elo hilft Ihnen bei der Auswahl, Implementierung und Verwaltung der Hardware und IT-Infrastruktur, um die richtigen Anzeigen an die richtigen Personen zu liefern und Konversionen zu maximieren.
Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Sie ein Retail Media Network für physische Standorte aufbauen können, oder nutzen Sie den Gartner® Market Guide für Retail Media Networks.
Auf den Marktleitfaden zugreifen
Gartner, Marktleitfaden für Retail-Media-Netzwerke, von Greg Carlucci, 4. August 2025
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