Elo Touch Solutions

Fallstudie

Kundenfreundliches Terminal informiert von Arnika bis Zink

dm-drogerie markt begeht Neuland am POS

Was gesund ist und wie man es verwendet, können die Kunden von dm-Drogeriemärkten jetzt in über 50 Filialen noch schneller erfahren. Denn dort stehen die zahlreiche freiverkäufliche Arzneimittel und Produkte zur Nahrungsergänzung nicht mehr nur einfach im Regal. Ein multimedial gestütztes Beratungsterminal erleichtert jetzt Kunden und Mitarbeitern die richtige Wahl bei Gesundheits-Produkten und gibt Zusatzinformationen beispielsweise über Preise, Neuheiten und Trends.

Nach dem erfolgreichen Test in neun Filialen des Karlsruher Unternehmens ging der "Multimedia Kiosk" (MMK) im September 2000 in die Multiplikation. Seither können sich Kunden in den Filialen mit Hilfe dieses verbraucherfreundlichen Service informieren. Für eine kundenfreundliche Bedienung sorgt ein berührungsempfindlicher Touch-Screen-Bildschirm.

Hergestellt und geliefert hat diesen berührungssensiblen Touchscreen die Firma Elo TouchSystems. "In den dm-Märkten kommt unser Flaggschiff der Entuitive-Linie, der 1525 L, zum Einsatz", sagt Christian Linner, Sales Executive bei Elo TouchSystems in München. Der 15’’ Desktop LCD mit Touch gehört zu den ersten "designed by touch" Monitoren. Das neueste Modell ist projektspezifisch lackiert. Das Standardmodell gibt es nicht nur in anthrazit, sondern auch in computerbeige.

Dieser Tischmonitor ist mit der IntelliTouch-Technologie ausgestattet. Brillant ist die Farbwiedergebung und auch der extra entwickelte stabile Sockel sorgt dafür, dass dieser Touchscreen ein idealer Partner am Point of Sale (POS) ist. Denn dieser Sockel garantiert auch dann Sicherheit, wenn das Gerät in einer stark frequentierten Umgebung steht. Weitere Vorteile sind seine hohe Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb und die hohe Widerstandskraft gegen Schmutz, Flüssigkeit, Feuchtigkeit und Staub.

Der "Multimedia Kiosk" (MMK) ermöglicht es, detaillierte Wirkstoff-, Anwendungs- und Dosierungsinformationen zu derzeit rund 1.000 Produkten aus dem Gesundheits- und Lebensmittelsortiment der Drogeriemarktkette abzurufen. Es macht Spaß auf dem Bildschirm herumzutippen, denn das Terminal zeichnet sich durch eine einfache Bedienung aus: Für eine Artikelsuche benötigen Kunden und Mitarbeiter nur wenige Bildschirmberührungen. Ein integrierter Scanner erlaubt einen noch kürzeren Suchweg. Wer bereits ein Produkt aus dem Regal genommen hat, kann es am Kiosk scannen und erfährt sämtliche zugehörigen Informationen.

Ein integriertes Lexikon erklärt von Arnika bis Zink in für den Laien verständlichen Worten alles Wissenswerte zu den Wirkstoffen. Auf Wunsch kann sich der Kunde diese Infos auch ausdrucken. Die Produktdarstellung im Kiosk orientiert sich an den häufigsten Kundenfragen: So können die Kunden zum einen nach Wirkstoffen wie Knoblauch oder Vitamin E suchen oder nach Anwendungsgebieten wie beispielsweise Erkältung.

Was besonders serviceorientiert ist: Dezent werden hier nicht nur die Preise verraten, sondern sogar ausgerechnet, was die Produkte im Grundpreis kosten und wie hoch der Preis pro Tagesdosis ist. Wer mit dem Finger den Button"gesund & fit" berührt, bekommt automatisch Informationen über ein redaktionell erarbeitetes aktuelles Thema, das sich regelmäßig ändert.

"Mit diesem Beratungsterminal betritt dm Neuland auf dem Gesundheitsmarkt. Eine multimedial gestützte Gesundheitsberatung war für die Mehrzahl der Kunden bis jetzt noch Zukunftsmusik", erklärt Petra Schäfer, Mitglied der dm-Geschäftsleitung und verantwortlich für den MMGK. Was sie freut: "Die Akzeptanz bei den Kunden ist hoch“, analysiert sie die ersten Ergebnisse der Praxistests.

Alle Kioskinhalte stammen aus einer eigens für das Beratungsterminal entwickelten Datenbank. Der Kiosk verfügt über unternehmensweit geltende Artikeldaten und berücksichtigt dabei auch die Preise und das Sortiment der jeweiligen Filiale. Einmal pro Tag findet eine Aktualisierung der Kioskdaten statt, so dass die Filiale stets über tagesaktuelle Informationen verfügt. Für die dm-Mitarbeiter bietet der MMGK damit eine wichtige Unterstützung im Beratungsgespräch mit den Kunden. "Durch die neue Technik sind die Mitarbeiter in den Filialen trotz des sich ständig verändernden Angebots im Gesundheitsmarkt immer auf dem aktuellen Stand. Dadurch erreicht dm eine neue Beratungsqualität im Bereich der freiverkäuflichen Arzneimittel und der Selbstmedikation", hebt Schäfer hervor.

Ziel ist es, diese Terminals, welche von der Firma Polygon gebaut wurden und deren Design die Agentur Young & Rubicam entwickelt hat, in allen über 500 dm-Filialen einzusetzen. Es tut sich also was am Point of Sale. Mit nur wenigen Berührungen ahnt der Kunde, dass er König ist.